10 Blender-Tipps, die du als Anfänger unbedingt wissen musst
Blender kann am Anfang ganz schön überwältigend wirken – tausende Buttons, Fenster und Shortcuts. Doch mit ein paar cleveren Tricks lernst du, effizient zu arbeiten und deine Projekte von Anfang an sauber aufzubauen. Hier sind meine 10 persönlichen Tipps, die dich garantiert schneller voranbringen.
1. Shortcuts lernen = Produktivität × 10
Blender ist auf Tastenkombinationen ausgelegt. Die wichtigsten: G (Bewegen), R (Rotieren), S (Skalieren). Nutze außerdem Shift + D (Duplizieren) und Alt + G/R/S, um Transformationen zurückzusetzen. Je früher du sie verinnerlichst, desto flüssiger arbeitest du.
2. Saubere Namen im Outliner
Benenn deine Objekte logisch (Cube_Table_Leg 1 statt Cube.003). Das spart später Chaos – besonders bei komplexen Szenen oder Exporten nach Unity oder WebGL.
3. Benutze Collections
Collections helfen dir, Ordnung in der Szene zu halten. Du kannst ganze Gruppen aus- und einblenden oder gezielt rendern lassen – perfekt für größere Projekte.
4. Nutze den Modifier-Stack
Modifier sind das Herzstück des non-destruktiven Modellierens. Mit Subdivision Surface, Mirror und Bevel erstellst du in Minuten komplexe Formen. Lies dazu auch meinen Artikel „Blender Modifier erklärt“.
5. Viewports anpassen
Nutze mehrere Ansichten gleichzeitig (Ctrl + Alt + Q) und passe Shading, Hintergrund und Overlays an. So behältst du beim Modellieren, Shading und Compositing immer den Überblick.
6. Autosave & Versioning aktivieren
Blender speichert standardmäßig alle 2 Minuten. Geh unter Edit → Preferences → Save & Load und stelle sicher, dass „Auto Save“ aktiv ist. Ein kleines Problem – und du bist dank Autosave gerettet 😉.
7. Referenzbilder nutzen
Gerade am Anfang hilft dir ein Bild im Hintergrund, um Proportionen zu treffen. Lade es mit Shift + A → Image → Reference und richte es sauber im Orthographic View aus.
8. Material Preview ist dein Freund
Wechsle in den „Material Preview“-Modus, bevor du in Cycles renderst. So kannst du Licht und Farben einschätzen, ohne jedes Mal ewig zu warten.
9. Nutze den Asset Browser
Seit Blender 3.0 gibt’s den Asset Browser: Perfekt, um Modelle, Materialien oder HDRIs wiederzuverwenden. Drag & Drop statt Neuerstellung – so arbeitet man smart.
10. Bleib dran und baue dir Routine auf
Blender ist riesig – aber du musst nicht alles sofort verstehen. Konzentriere dich auf ein Thema nach dem anderen (Modeling, Lighting, Rendern). Schon nach ein paar Wochen merkst du riesige Fortschritte.
👉 Wenn du mehr lernen möchtest, lies unbedingt auch meinen Artikel „Meine Top 5 Blender-Add-ons“ – die sind echte Gamechanger für deinen Workflow.